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Bestmarke fürs “Bärenkind 2020”

Bestmarke fürs “Bärenkind 2020”

Das Bärenadvent-Team Christa Schmider (von links), Sylvia Schmider, Erwin Moser und Fridolin Schmider (rechts) überreichte unglaubliche 105 100 Euro an Lukas, Mareen, Marco und Lia Schmidlin aus Gutach.
Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

7003 Bären – 105.088,72€

Im vergangenen Jahr dachten wir, dass mit 72 000 Euro ein einmaliges Ergebnis erzielt wurde. Dieses Mal darf ich 105 .088,72 Euro an Familie Schmidlin überreichen

Erwin Moser

Auszug aus dem Schwarzwälder Bote:

Damit sich Spender und die Familie Schmidlin kennenlernen konnten, war die Übergabe erstmals in den Stadthallen-Park verlegt und als kleines Fest gefeiert worden. Als “Captain Morgan” sorgten Jürgen Theis und Stefan Hannen für den musikalischen Rahmen und auch die Sonne zeigte sich pünktlich zum Festbeginn.

Bürgermeister Wolfgang Hermann betonte während seiner Begrüßung: “Der Bärenadvent ist die beste Aktion im oberen Kinzigtal.” Zum einen gehe es zwar um Kuschelbären, viel wichtiger aber sei die Unterstützung der Kinder mit Handicap. Es sei bezeichnend, dass die Aktion regional stattfinde und nicht auf dabei der Herkunftsort der Kinder geschaut werde. Ein besonderer Dank gelte “Motor” Erwin Moser, der auch unter Pandemie-Bedingungen immer wieder neue Ideen habe. Familie Schmidlin wünschte der Bürgermeister eine gute Zukunft und Lia alles Glück dieser Erde.

Erwin Moser bezeichnete Lia als ein absolut starkes Bärenkind, das zeige, wie Leben gehe. Er stellte den Gästen sehr viele Spender namentlich auf und bilanzierte: “Es hat mehr als 120 Aktionen für Lia gegeben. Solange Menschen helfen, ist die Welt noch nicht verloren.” Für ihn sei es ein wundervoller Moment und er sei der glücklichste Mensch, dass in diesem Jahr insgesamt 7003 Bären verkauft wurden. Es hätten sich noch nie so viele Firmen wie in diesem Jahr beteiligt. Jede Aktion für sich sei extrem wertvoll gewesen.

Dass die Bundespolizei in Freiburg Bären gekauft hat und diese nun bundesweit als Trostspender bei Kindern zum Einsatz kommen, freute Moser besonders. Aber auch Kinder, die ihr Taschengeld gespendet haben oder Schüler, die einen Spendenlauf organisiert hatten, wurden für ihr Engagement gelobt.

Erstmals seien in diesem Jahr auch Bären bezahlt worden, die dann als Geschenk-Box im Kinderhospiz, das Frauenhaus oder die Kinderkrebsklinik für Freude gesorgt hatten. “Im vergangenen Jahr dachten wir, dass mit 72 000 Euro ein einmaliges Ergebnis erzielt wurde. Dieses Mal darf ich 105 088,72 Euro an Familie Schmidlin überreichen”, lüftete der Initiator dann den überwältigenden Spendenbetrag.

Wolfgang und Yvonne Busam überreichten dazu noch eine Spende in Höhe von 1500 Euro, die sie im Raum Rammersweier durch den Verkauf von mehr als 500 Bären gesammelt hatten.

Und während Marco Schmidlin ans Mikrofon trat, wischte sich Ehefrau Mareen Tränen aus den Augenwinkeln. “Es ist schwierig: Wie bedankt man sich für so viele Aktionen und so ein Ergebnis? Es gibt eigentlich keine Worte”, brachte Schmidlin es auf den Punkt. Das Geld werde Lia in den kommenden Jahren viel helfen, aber es wären im vergangenen Jahr auch wertvolle Freundschaften entstanden, die weiterhin verbinden werden.

Bisher war der Bärenadvent eine Aktion innerhalb des Forum Hausach und damit der Gewerbetreibenden. Jetzt soll ein eigener Verein “Bärenadvent Hausach” gegründet werden, um die Gemeinnützigkeit zu erhalten. “Ich lebe für die Geschäfte vor Ort”, erklärt Hauptinitiator Erwin Moser. Die Unterstützung des Bärenkinds sei ausschließlich durch regionale Firmen erfolgt. “Das macht kein Internetriese”, verwies er auf die Bedeutung.