
Der Hausacher Bärenadvent informiert
Hausacher Muttertagsmarkt am 10.05.2026

Wir freuen uns über einen bärenstarken Tag auf dem Hausacher Muttertagsmarkt am 10.05.2026.
Essen, Trinken und dabei gutes Tun.
Kommt vorbei und besucht uns auf dem „Bärenplatz“ (Burgplatz) – Alles für unsere Börenkinder und stillen Kinder.
Hauptversammlung 23. Juni 2026

Zahlreiche Spenden der letzten Wochen
Auch in den letzten Wochen durften wir viele wertvolle Spenden entgegen nehmen.
„Veldbachschrecken“ Achern e.V. / Begegnungsstätte St. Wendel

Volksbank Mittlerer Schwarzwald
Bei der Aktion „Heldenhaft sparen“ der Volksbank Mittlerer Schwarzwald wurden 40.000€ erreicht, wovon der „Hausacher Bärenadvent e.V.“ 20.000€ erhält. Vielen Dank!

Lucky Kids Zell a.H.
Im Dezember fand ein Weihnachtskonzert der „Zeller Luck Kids“ in der Stadtkirche Zell a.H. statt. Es wurden über 7.000€ an Spendengeldern „ersungen“ die nach Abzug der entstandenen Kosten, komplett an den „Hausacher Bärenadvent e.V.“ gespendet wurden. Eine großartige Leistung der Kids und deren Chorleiter Steffen und Katharina Ben Aissa.

Giftzwerge Fischerbach & Waldsteinhexen Fischerbach / Gemeinde Fischerbach
Wie schon fast jedes Jahr, durften wir auch dieses Jahr wieder eine Spendensumme der Waldsteinhexen Fischerbach als auch den Giftzwergen Fischerbach entgegennehmen. Die Spendensumme wurde auf einen närrische Summe von 555,55€ „aufgerundet“.

Raiffeisen Kinzigtal e.G. / Firma Karlheinz Lehmann / Firma Eisen Schmid
Der Hausacher Bärenadvent erhält eine Spende über 5000€ für die Bärenkinder Musa und Alessandro und erinnert an den verstorbenen Vorsitzenden Erwin Moser.

Kaminfeger spenden
Die Kaminfeger Andreas Wurz, Sophia Sester und Sami El Agami mit dem kleinen Bruno übergaben Ihre Spende aus Ihrer Silvesteraktion an Timo Lehmann vom Hausacher Bärenadvent e.V.

Wir trauern um unser Bärenkind von 2007 – Tobias Wolber
Tobias Wolber war unser Bärenkind. Und er wird es immer bleiben.
Als Tobias im Jahr 2007 zum Hausacher Bärenkind wurde, war er gerade einmal knapp zwölf Jahre alt. Er war wohl der Erste, der diese Rolle ganz bewusst mit ausgesucht und mitgetragen hat. Der Bärenadvent, die Begegnungen – all das gehörte fortan zu seiner Lebensgeschichte. Und zur unserer Geschichte. Jetzt nehmen wir Abschied. Am 1. April ist Tobias Wolber friedlich eingeschlafen. Wer Tobias kannte, wusste, wie viel Mut in ihm steckte.
Die Duchenne-Muskeldystrophie, die ihn seit seiner Kindheit begleitete, nahm ihm nach und nach die Kraft – aber sie nahm ihm nicht seine Neugier auf die Welt. Es war seine linke Hand, mit der er sich diese Welt offenhielt: mit der Computermaus, mit Spielen, Filmen, Serien, Nachrichten. Sie war sein Fenster nach draußen, seine Verbindung zu anderen Menschen, zu Geschichten, zu Fantasie und Realität zugleich. Der Hausacher Bärenadvent war für Tobias auch ein Versprechen: dass man ihn nicht vergisst. Und dieses Versprechen wurde gehalten. Über viele Jahre kamen Menschen zu ihm – Kommunionkinder, Vereine, Gruppen, Einzelne.
Nicht aus Mitleid, sondern aus Verbundenheit. Tobias durfte spüren, dass er Teil einer Gemeinschaft war. Besonders gerne erinnerte er sich an den Bärenadvent bei der Erzpoche, an seine Begrüßung als neues Bärenkind, an Menschen wie Anne Maier und Erwin Moser, die ihm beide im Tod vorausgegangen sind. Der große Trubel wurde ihm später zu anstrengend, aber er blieb ein Teil unseres Bärenadvents. Tobias haderte nicht mit seinem Schicksal. Er lebte, was möglich war. In seinem Wohnheim in Freiburg fand er Freunde, ein eigenes Zimmer, Struktur und Sicherheit.
Zu Hause in Gutach hatte er seine Familie, die ihm Halt gab: seine Mutter Brigitte, seinen Vater Hans, dessen Tod ihn tief getroffen hat, und seine Schwester Jasmin, die immer für ihn da war. Tobias wusste, wo er hingehörte. Als Hausacher Bärenadvent verlieren wir mit Tobias nicht nur ein ehemaliges Bärenkind. Wir verlieren einen Menschen, der uns gezeigt hat, wie groß ein Leben sein kann, auch wenn der Körper immer kleiner wird. Und wie wichtig es ist, füreinander da zu sein – nicht nur für einen Bärenadvent, sondern über viele Jahre hinweg.
Lieber Tobias, danke, dass du Teil unserer Geschichte warst. Du wirst immer ein Bärenkind bleiben.
